Westminster Station | London, UK

Westminster Underground Station

Westminster Station | London, UK

 

  • Kameradaten

    Kamera Canon 6D
    Objektiv Canon TS-E 24 f3.5 L II
    Brennweite 24mm
    Belichtungszeit(en) 30 Sekunden
    Blende 3,5
    ISO 100
    Filter Haida ND-Filter 10 Stops
  • Location & Datum

    Ort London, UK
    Aufnahmedatum 09.11.2013
  • Zum Bild

    Wer zum Palace of Westminster (Houses of Parliament und Big Ben) will, der fährt am Besten mit der Underground zur Westminster Station. Sehr viele der im Stadtzentrum gelegenen Underground-Stations verbreiten einen besonderen Charme.
    Teilweise beeindrucken mich das Baujahr der Stationen und die sofort aufkommende Frage, wie die Londoner den Bau vor hunderten von Jahren wohl bewerkstelligen konnten. Manchmal aber – wie in diesem Fall – ist es einfach die Architektur der Stationen.
    Da ich mich an der Kombination von Metall und Beton so tief unter der Erde einfach nicht satt sehen kann, benutzen wir diese Station auffällig oft *g*

    Dieses Bild entstand aus drei Belichtungen mit Hilfe des stichens des TS-Objektes (oben, Mitte, unten).

    Eine witzige Geschichte am Rande:
    Da ich recht lange gebraucht habe, um eine vernünftige und wackelfreie Aufnahmeposition zu finden und mir beim Austesten der richtigen Einstellungen viel Zeit gelassen hatte (schließlich wollte die Aufnahme möglichst ohne Passanten machen), kam irgendwann ein netter U-Bahn-Bediensteter vorbei und fragte, ob ich eine Genehmigung zum Filmdreh hätte, da das hier eigentliche verboten wäre. Glücklicherweise war ich zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Abbau der Ausrüstung beschäftigt   🙂

    Wikipedia schreibt zur Westminster Station


    Westminster
    ist eine unterirdische Station der London Underground im Stadtbezirk City of Westminster. Sie liegt in der Travelcard-Tarifzone 1 unter dem Parliament Square. In der Nähe befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter der Palace of Westminster, die Westminster Abbey, die St. Margaret’s Church, Whitehall, die Downing Street und dasLondon Eye. Im Jahr 2011 nutzten 20,78 Millionen Fahrgäste die Station.[1]

    Die Station besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen. Wenige Meter unter der Erdoberfläche befinden sich die Bahnsteige der Circle Line und der District Line. In einer Tiefe von 32 Metern befinden sich die Bahnsteige der Jubilee Line. Westminster ist damit eine der tiefstgelegenen Stationen des gesamten U-Bahn-Netzes.

    Am 24. Dezember 1868 eröffnete die Metropolitan District Railway (Vorgängergesellschaft der District Line) eine Station, die zunächst Westminster Bridge hieß. Sie war bis zum 30. Mai 1870 Endstation, als die Verlängerung nach Mansion House in Betrieb ging. Im Jahr 1907 änderte man den Namen in Westminster. In den 1920er-Jahren entstand am Victoria Embankment ein neues, von Charles Holden entworfenes Seiteneingangsgebäude.

    Die Verlängerung der Jubilee Line in die Docklands und nach Stratford hatte zur Folge, dass die Station unter laufendem Betrieb völlig neu gebaut werden musste. Die neuen Bahnsteige wurden am 22. Dezember 1999 eröffnet, die Züge befuhren den Abschnitt zwischen Green Park und Waterloo jedoch bereits seit dem 20. November 1999.

    Während des Neubaus wurde ein großer, 39 Meter tiefer Hohlraum unter den Bahnsteigen der Circle Line und der District Line ausgehoben, um darin die Rolltreppen, Aufzüge und Treppen hinunter zu den Bahnsteigen der Jubilee Line einzubauen. Es war der tiefste Schacht im Stadtzentrum Londons, der jemals gegraben worden war. Eines der größten Probleme, das die Ingenieure zu lösen hatten, war es, den Neubau so um die oberen Bahnsteige herum zu bauen, dass der laufende Zugbetrieb nicht beeinträchtigt wurde. Die Gleise mussten um 30 Zentimeter gesenkt werden. Dies geschah Millimeter für Millimeter in zahlreichen Schritten während der kurzen nächtlichen Betriebspausen. Von der alten, über 130-jährigen Station blieb nichts erhalten.

    Der Architekt Michael Hopkins gewann 2001 mit seinem Design für diesen höhlenartigen Stationskomplex den renommierten Stirling Prize, der jährlich vom Royal Institute of British Architects für besonders bemerkenswerte Bauten verliehen wird. Das Innere der Station wirkt sehr streng; gigantische Betonsäulen kreuzen sich mit Rolltreppen und Zwischenetagen aus rostfreiem Stahl. Dadurch entsteht das Gefühl, sich in einem riesigen Raumschiff zu befinden. Der Stationskomplex dient auch als Fundament des Portcullis House, in dem sich die Büros der meisten Parlamentsabgeordneten befinden.

    Wie in den übrigen im Jahr 1999 eröffneten Tunnelstationen der Jubilee Line-Verlängerung sind auch die Bahnsteige in Westminster durch eine Glaswand von den Gleisen getrennt. Die in regelmäßigen Abständen in der Wand angebrachten Bahnsteigtüren öffnen sich synchron zu den Türen der Waggons. Neben der Verbesserung der Luftzirkulation soll dadurch auch eine erhöhte Sicherheit der Fahrgäste erreicht werden. Wegen der beengten Platzverhältnisse sind die Bahnsteige der Jubilee Line übereinander angeordnet.



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